Landkreis Stendal – Am Freitagvormittag, 10.09.2021 musste das Gebäude der Sekundarschule in der Karl-Marx-Straße in Bismark wegen eines vermeintlichen Sprengstofffundes geräumt werden. Der Bereich wurde weiträumig abgeriegelt, und Zufahrtsstraßen abgesperrt.

Die Polizei wurde verständigt und nahm sich der Sache vor Ort an und forderte schon die Kampfmittelspezialisten an, die aber nicht mehr ausrücken mussten.

Nach genauer Inaugenscheinnahme des Objekts konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich zum Glück nur um das Innenleben eines alten Feuerlöschers (eine Kartusche).

Ein Schüler hatte in den Ferien vermeintliche Munition im Wald gefunden und wollte diese stolz seinen Mitschülern zeigen.

Polizeibericht: Fehlverhalten bei möglicher Fundmunition

Bismark, 10.09.2021, 07:15 Uhr

Am heutigen Freitag brachte ein Schüler einen metallischen Gegenstand mit in die Schule, welchen er in seiner Schultasche trug. Nach seinen Angaben hatte er das Metallteil am gestrigen Tage im Wald gefunden. Da es sich, nach erster Einschätzung, möglicherweise um angerostete Fundmunition handelte, wurden die Schule und angrenzende Betriebe evakuiert und geräumt. Nach einer konkreten Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelte es sich um eine verrottete Feuerlöschpatrone, so dass die Räumung aufgehoben werden konnte.

Aufgrund der damals örtlichen Gegebenheiten zum Ende des zweiten Weltkrieges vor über 75 Jahren kommt es immer wieder regional zum Auffinden von verrosteter Munition, Munitionsteilen und/oder Waffen. Derartige Teile gelten im jetzigen Zustand als hochgefährlich. Und immer wieder muss gesagt werden, die Fundstelle sind abzusperren und abzusichern, anschließend die für die Bergung zuständigen Behörden zu informieren. Bergen sie die gefundenen Gegenstände niemals selbst, bringen sie sich nicht selbst in eine mögliche Lebensgefahr.