Panne auf der Autobahn endet tödlich

Landkreis Wittenberg – Am Dienstag, 16.08.2022 ereignete sich gegen 08:23 Uhr auf der Bundesautobahn 9 ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt vier Verletzten und einer tödlich verletzten Person.

Laut Information aus dem Polizeibericht:

Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt ein 65-jähriger Fahrer eines PKW Range Rover auf Höhe Köselitz in Fahrrichtung München eine Fahrzeugpanne und stellte sein Fahrzeug auf dem Standstreifen ab. Der fernmündlich hinzugerufene Pannendienst eines gängigen Dienstleisters kam nach gewisser Zeit hinzu und parkte seinen PKW VW vor dem PKW Range Rover. Aus noch ungeklärter Ursache ereignete sich in weiterer Folge die Kollision eines Sattelzugs Mercedes-Benz mit den beiden benannten Fahrzeugen. Dabei wurde der 65-jährige Fahrzeugführer des PKW Range Rover fußläufig erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die wie der tödlich Verletzte aus Berlin stammende 57- jährige Insassin und der 20-jährige Insasse des PKW Range Rover wurden vor Ort medizinisch betreut.

Der 56-jährige Pannendienstleister wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Der 27-jährige Fahrzeugführer des Sattelzuges wurde vor Ort medizinisch betreut.

Der entstandene Sachschaden wird auf circa 60.000 Euro geschätzt, wobei der PKW VW und PKW Range Rover Totalschaden erlitten.

Im Rahmen der Unfallaufnahme war die Bundesautobahn 9 für circa sechs Stunden voll gesperrt.

Neben den polizeilichen Kräften waren die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Dahnsdorf-Krahnepuhl sowie Niemegk mit insgesamt acht Fahrzeugen und 40 Kameraden im Einsatz.

Die Ermittlungen zur Klärung der Verkehrsunfallursache werden durch den Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau geführt und dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Dessau-Roßlau