Der Orgasmus – der Höhepunkt beim Sex, der mit viel Entspannung und Leidenschaft zu erreichen ist. Doch überhaupt in seinen Genuss zu kommen, ist besonders für Frauen keine einfache Sache. Eins haben Männer und Frauen aber gemeinsam: Schon die kleinste Störung kann ihn verhindern. Gerade im Winter sind kalte Füße an der Tagesordnung und können einem den Höhepunkt vermiesen.

Warme Socken, Foto: reportsan.de

Die weibliche Lust ist gefährdet

Die meisten Frauen kommen beim Sex nicht, ohne dass die Klitoris gereizt wird. Das bedeutet nicht, dass sie keinen Spaß haben, aber viele sehnen sich dennoch nach dieser Gefühlsexplosion. Dass der Orgasmus ausbleibt, hängt nicht nur mit der Penetration, sondern auch mit der Umgebung zusammen. Frauen brauchen wesentlich länger als Männer, um „zu kommen“. Oft können sie ihren Kopf nicht ausschalten, sich nicht fallen lassen. Auch die Temperatur der Umgebung kann dazu beitragen, dass man kommt.

Wie hängen kalte Füße und der Orgasmus zusammen?

Ein Forscherteam der niederländischen Universität Groningen hat sich mit dem Thema „Orgasmus“ beschäftigt. Sie richteten einen gemütlichen Raum ein, in der man tollen Sex haben konnte. Dennoch schafften es nur 50 Prozent von ihnen, zum Höhepunkt zu kommen. Man fand heraus, dass die Zimmertemperatur nicht ideal war. Also wurden die Paare mit Socken ausgestattet und schon stieg die Orgasmusfähigkeit auf 80 Prozent. Das liegt laut „gq-magazin.de“ daran, dass das die Teile des Gehirns, die sich um die Nervosität, Furcht und Gefahrensignale kümmert, unnötig aktiviert waren. Wenn die Umgebung also nicht stimmt, nimmt auch die Fähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen, stark ab. Gerade bei Frauen ist das ein gravierendes Problem, dem sich viele Paare nicht bewusst sind.