In einem von der Staatsanwaltschaft Stendal geführten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge wurden die auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Amtsgericht Stendal erlassenen Durchsuchungsbeschlüsse am Dienstag, den 12.10.2021 umgesetzt. Insgesamt wurden unter Federführung des Fachkommissariats 6 – Betäubungsmittelkriminalität – des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Stendal 12 Objekte in den Landkreisen Stendal und Havelland durchsucht.

Im Rahmen dieser umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen, die mit starken polizeilichen Kräfte des Landes Sachsen-Anhalt realisiert wurden, konnten umfangreiche Beweismittel, die den Anfangsverdacht erhärteten, sichergestellt werden. Unter anderem wurden mehr als 50 kg Cannabiskraut, über 500 Cannabispflanzen sowie das Equipment zum Betreiben mehrerer Indoorplantagen sichergestellt.

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden insgesamt zehn Beschuldigte angetroffen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen.

Bereits am 12.10.2021 wurden fünf Beschuldigte, nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Gegen die übrigen fünf Beschuldigte im Alter zwischen 32 und 38 Jahren wurde am 13.10.2021 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stendal Haftbefehl, vom zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Stendal, erlassen.

Die Ermittlungen werden im Fachkommissariat 6 des ZKD`s der PI Stendal fortgeführt. Bilder der Asservate zur Durchsuchungsmaßnahme.

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