Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Von Januar bis November 2020 hat die Polizei insgesamt 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle in Deutschland erfasst und damit 15,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Feuerwehr und Polizei bei einem Unfall auf der Autobahn im Einsatz, Foto: reportsan.de

Diese Entwicklung sei auch auf das durch die Corona-Pandemie bedingte geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Darunter waren 247.300 Unfälle mit Personenschaden (-11,1 Prozent), bei denen 2.523 Menschen getötet wurden, 294 Unfalltote oder 10,4 Prozent weniger als in den ersten elf Monaten des Jahres 2019. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 14,0 Prozent auf 305.900. Allein im November 2020 waren in Deutschland 190 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen, 10 Personen weniger als im November 2019. Die Zahl der Verletzten sank im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 21,9 Prozent auf rund 23.900.